Berlin wird Ende Mai erneut zum Treffpunkt für dokumentarisches Erzählen: Vom 27. Mai bis 7. Juni findet zum dritten Mal die Doxumentale statt. Rund um den Potsdamer Platz sowie in zahlreichen Berliner Kiezkinos präsentiert das Festival mehr als 50 Dokumentarfilme. Zudem finden im Rahmen des Festivals Lesungen, Live-Podcasts, Diskussionsveranstaltungen und eine Virtual-Reality-Ausstellung statt. Im Zentrum stehen dabei aktuelle gesellschaftliche Fragen ebenso wie persönliche Geschichten aus vielen Ländern.

Das Festivalzentrum befindet sich erstmals im Atrium Tower und in The Playce am Potsdamer Platz. Von dort aus verzweigt sich das Festival in verschiedene Berliner Bezirke – unter anderem nach Charlottenburg, Zehlendorf und Friedrichshain. Die diesjährige Ausgabe steht unter den Themenschwerpunkten „Art“, „Change“, „Female Lens“, „Nature“ und „Together“ und versteht sich als Plattform für internationale Perspektiven und gesellschaftlichen Dialog. Die Festivalleiterin Anna Ramskogler-Witt beschreibt die Doxumentale als einen Ort, „an dem wir versuchen, die Perspektiven anderer wirklich zu verstehen“.

Zu den herausragenden Filmen des Programms gehört „A Fox Under a Pink Moon“ des iranischen Regisseurs Mehrdad Oskouei. Der Dokumentarfilm begleitet die afghanische Künstlerin Soraya Akhlaghi, die in Iran mit Zeichnungen, Handyvideos und Skulpturen ihre Erfahrungen von Flucht, Angst und Selbstbestimmung verarbeitet, ebenso wie die missbräuchliche Ehe. Über Jahre hinweg entstand ein intimes Porträt über das Leben im Exil, Erinnerung und die Suche nach Freiheit. Der Film feiert bei der Doxumentale seine Berlin-Premiere.