Stand: 25.05.2026 • 09:47 Uhr

Bei den Kämpfen zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah im Südlibanon geraten auch Christen zwischen die Fronten. Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Gemeinden. Für Verwandte in Israel ist das schwer auszuhalten.

"Hier ist Israel - und die Orte da in den Bergen sind im Libanon. Das Dorf da heißt Maroun al-Ras, da ist alles zerstört. Das hat die Hisbollah übernommen. Es wurde schiitisch."

Nivin Elias trägt Sonnenbrille und eine Kette mit einem Kreuz um den Hals. Die stellvertretende Vorsitzende der christlich-aramäischen Vereinigung in Israel zeigt auf eine nahegelegene Hügelkuppe im Südlibanon. Hier von Israel aus ist eine Trümmerwüste zu erkennen. Die Waffenruhe ist brüchig zwischen der israelischen Armee und der Terrormiliz Hisbollah.

"Hören Sie das?", fragt Nivin nach einem lauten Geräusch im Hintergrund. "Das war unsere Armee ... wir hören alles. Alle Bomben, ich sehe die Raketen, den Iron Dome, die Helikopter. Wir hören, dass es keine Waffenruhe ist."