Manche in Europa haben sich über den Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in China lustig gemacht und darauf verwiesen, dass Trump in seinen Gesprächen mit Chinas Präsident Xi Jinping keinerlei konkrete Ergebnisse erreicht habe. Doch hinter den Kulissen scheint sich die Zusammenarbeit der beiden Supermächte zu vertiefen.

Das chinesische Handelsministerium erläuterte in dieser Woche vorläufige Ergebnisse der jüngsten Wirtschafts- und Handelsgespräche zwischen China und den USA. Diese umfassen unter anderem Zollvereinbarungen, die Verlängerung des gemeinsamen Abkommens über zu führende Gespräche aus Kuala Lumpur, Fragen der Exportkontrolle von Seltenen Erden, Flugzeugkäufe von Boeing sowie den Marktzugang für Agrarprodukte.

Intensive Gespräche über Zollfragen

Laut der staatlichen chinesischen Global Times hofft die chinesische Führung, dass die USA ihre Verpflichtungen einhalten. Unabhängig davon, ob Zölle auf chinesische Waren aus irgendeinem Grund erhoben oder ersetzt würden, dürfe das Niveau der US-Zölle auf China das in den Vereinbarungen der Gespräche in Kuala Lumpur festgelegte Niveau nicht überschreiten.

Während dieser Runde der Wirtschafts- und Handelskonsultationen führten die chinesischen und amerikanischen Wirtschafts- und Handelsteams intensive Gespräche über Zollfragen und erzielten Vereinbarungen über die relevanten bilateralen Zölle, so ein Ministeriumsbeamter laut der Global Times. Beide Seiten hätten sich grundsätzlich darauf geeinigt, im Rahmen eines Handelsrats ein Abkommen zur gegenseitigen Zollsenkung für Produkte vergleichbaren Umfangs – beginnend bei 30 Milliarden US-Dollar oder mehr auf jeder Seite – zu erörtern.