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Georg Behrens ist Arzt, und wenn ein Arzt souverän und sachlich agiert, dann kann ihm das in seinem Job sehr helfen. Behrens erzählt: »Nach außen war ich der Fels in der Brandung, galt als der Souveräne. In Notfällen ruhig bleiben, das Richtige tun – das konnte ich. Bei internationalen Medizinerkongressen, wenn alle mit Händen und Füßen diskutierten, musste ich die Lösung und Konsens bringen. Das war meine Stärke, dafür wurde ich geschätzt und respektiert.«
Doch hinter dieser Stärke verbarg sich Alexithymie , also Gefühlsblindheit: Er konnte seine eigenen Emotionen nicht wahrnehmen, und was er wahrnahm, das verstand er nicht. »Ich stand lange vor dem Farbkasten des Lebens«, sagt Behrens heute, »und wusste nicht, wie man ihn öffnet und nutzt.«Für ein reiches Innenleben ist es wichtig, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auch zu akzeptieren. Wie das besser gelingt, haben Sie im vergangenen Schritt dieses Coachings erfahren, das SPIEGEL Coaching gemeinsam mit der Psychotherapeutin Maren Lammers entwickelt hat. Nun geht es darum, die Gefühle einordnen zu können und zu verstehen – denn sie teilen uns etwas mit.








