Stand: 24.05.2026 • 17:19 Uhr

Russlands Angriffe der letzten Nacht seien ein Kriegsverbrechen, sagt der Militärexperte Lange. Dass dabei die Hyperschallrakete "Oreschnik" zum Einsatz kam, sei ein Signal an Europa - wovon man sich aber nicht einschüchtern lassen solle.

Bei den schweren Angriffen auf Kiew in der vergangenen Nacht hat Russland erneut Mittelstreckenraketen vom Typ "Oreschnik" eingesetzt. Jenseits der zerstörerischen Wirkung verfolge der Kreml mit dem Einsatz dieser Waffe auch eine weitergehende Strategie, sagt der Militärexperte Nico Lange im Interview mit tagesschau24.

"Nicht einschüchtern lassen"

Die Hyperschallrakete hat eine Reichweite von mehreren Tausend Kilometern und kann damit nahezu jede Hauptstadt in Europa erreichen. Deshalb sei der Einsatz der Waffe auch ein Signal an die Europäer, nach dem Motto: "Wir haben hier etwas, damit können wir überall hinschießen in Europa und das kann man nicht abwehren", so Lange.