PfadnavigationHomePolitikAuslandErmittlungen in WashingtonAngreifer nach Schusswechsel nahe Weißem Haus getötet – was über Nasire B. bekannt istStand: 08:22 UhrLesedauer: 3 MinutenIn der Nähe des Weißen Hauses in Washington D.C. hat ein 21-Jähriger auf Secret-Service-Mitarbeiter geschossen. Die Beamten erwiderten das Feuer, der Angreifer starb später im Krankenhaus. Zwei Unbeteiligte wurden verletzt. Das Motiv ist bislang unklar.Nach dem Schusswechsel mit dem Secret Service nahe dem Weißen Haus wird der getötete Mann als Nasire B. identifiziert. Der 21-Jährige aus Maryland soll bereits zuvor mehrfach mit der Behörde in Kontakt gestanden haben. Auch US-Präsident Trump meldete sich bereits zu Wort.Die Hintergründe des Mannes, der am Samstagabend bei einem Schusswechsel mit dem Secret Service nahe dem Weißen Haus in Washington getötet wurde, werden weiter aufgeklärt. Nach Angaben mehrerer Quellen handelt es sich um den 21-jährigen Nasire B. aus dem US-Bundesstaat Maryland.Laut Angaben von „Fox News“ und „Fox 5 DC“ habe es bereits zuvor mehrere Kontakte zwischen ihm und dem Secret Service gegeben. Dazu gehöre ein Vorfall im Juni 2025, bei dem er eine Zufahrtsspur am Weißen Haus blockiert habe. Nachdem er erklärt habe, er sei „Jesus Christus“, sei er vom Secret Service festgenommen und zur psychiatrischen Untersuchung im Psychiatric Institute of Washington eingewiesen worden, wie CNN berichtet.Zwei Wochen später, im Juli 2025, sei B. erneut festgenommen worden, nachdem er versucht habe, in eine Zufahrt des Weißen-Haus-Komplexes einzudringen. Ein Richter habe daraufhin eine Anordnung erlassen, die ihm untersagt habe, sich dem Gelände des Weißen Hauses zu nähern.Bei Ermittlungen zu den Vorfällen im vergangenen Jahr hätten die Behörden zudem Beiträge in sozialen Netzwerken entdeckt, in denen B. sich unter anderem als „der echte“ Osama bin Laden bezeichnet habe und Drohungen gegen US-Präsident Donald Trump geäußert habe, so CNN.Unklar ist weiterhin die genaue Motivation des Angreifers. Die Behörden haben bislang nicht bestätigt, ob es sich um eine politisch motivierte Tat handelt oder ob psychische Faktoren eine Rolle spielten.Ebenfalls offen ist, ob Nasire B. allein handelte oder mögliche Unterstützer hatte. Bei dem Vorfall am Samstag wurde auch ein unbeteiligter Passant verletzt. Ob die Person von den Schüssen des Verdächtigen oder von Polizeischüssen getroffen wurde, ist noch unklar. Dessen Identität und Zustand wurden zunächst nicht veröffentlicht.Nach den Schüssen am Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump den Schützen als Mann mit einer „gewalttätigen Vergangenheit und einer möglichen Besessenheit“ vom Sitz der US-Regierung bezeichnet. Trump dankte in der Nacht zum Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social dem „großartigen Secret Service“ für das „schnelle und professionelle Vorgehen gegen einen Bewaffneten“ am Weißen Haus. Der Schütze habe eine „gewalttätige Vergangenheit“ gehabt und sei möglicherweise von dem „am höchsten geschätzten Gebäude unseres Landes“ besessen gewesen.Schusswechsel am Weißen HausB. sei nach Angaben der Behörden getötet worden, nachdem er sich einem Sicherheitscheckpoint nahe dem Weißen Haus genähert und das Feuer eröffnet habe. Einsatzkräfte hätten das Feuer erwidert und den Mann getroffen, der später im Krankenhaus gestorben sei.Lesen Sie auchLaut Secret Service habe der Mann zunächst eine Waffe aus einer Tasche gezogen und auf Beamte geschossen. Der Vorfall habe sich gegen 18 Uhr Ortszeit im Bereich der 17th Street NW und Pennsylvania Avenue ereignet. Auch ein unbeteiligter Passant wurde demnach während des Schusswechsels verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren. Nach den Schüssen war am Weißen Haus ein großes Aufgebot der Sicherheitskräfte zu sehen, einzelne Bereiche wurden für Passanten abgesperrt. Der Schusswechsel habe einen zeitweisen Lockdown im Weißen Haus ausgelöst. US-Präsident Donald Trump habe sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Weißen Haus aufgehalten, sei jedoch nicht betroffen gewesen.ceb/jm mit AFP