Wäre man ein böser Mensch, könnte man behaupten: Cannes hat dieses Jahr ein astreines Berlinale-Programm abgeliefert. So unkte es der ein oder andere Festivalbesucher in den vergangenen zwölf Tagen, und gemeint war das natürlich als größtmögliche Beleidigung. Denn der Filmwettbewerb an der Croisette und der am Potsdamer Platz verhalten sich in der Regel zueinander wie ein frisch perlender Champagner und ein abgestandenes Pils.