PfadnavigationHomePolitikDeutschlandVoigt attackiert AfD-Pläne„Wer die Kirchen mit Geldstreichung gefügig machen will, hat den Rechtsstaat nicht verstanden“Stand: 13:14 UhrMario Voigt (CDU), Ministerpräsident von ThüringenQuelle: Martin Schutt/dpaDie AfD in Sachsen-Anhalt will im Fall einer Regierungsübernahme die staatlichen Leistungen an die Kirchen kürzen. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt nennt das „kulturfeindlich“ – und verteidigt die Staatsleistungen als verbrieftes Recht.Der Ministerpräsident von Thüringen, Mario Voigt (CDU), hat AfD-Pläne zur Kürzung von staatlichen Leistungen an die Kirchen verurteilt. „Wer die Kirchen mit Geldstreichung gefügig machen will, der hat den Rechtsstaat nicht verstanden oder verachtet ihn“, sagte Voigt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND). Staatsleistungen seien „kein Geschenk der Regierung, sondern verbrieftes Recht“.Voigt beklagte eine „grundsätzliche Feindlichkeit gegenüber Kirche und Religion“ seitens der AfD. Dies sei „nicht konservativ – das ist kulturfeindlich“. Die AfD in Sachsen-Anhalt will im Fall einer Regierungsübernahme in dem Bundesland die staatlichen Leistungen an die evangelische und katholische Kirche kürzen. Ähnlich äußerte sich Thüringens AfD-Generalsekretär Daniel Haseloff.Mehr von WELT in der Google-Suche: WELT als Medium bevorzugenLesen Sie auchDer Göttinger Staatskirchenrechtler Hans Michael Heinig hatte die Pläne aus dem sogenannten Regierungsprogramm April als „Zäsur“ bezeichnet. Die AfD will laut ihrem Programm auch das Kirchenasyl in Sachsen-Anhalt stoppen. In Sachsen-Anhalt wird im September gewählt.edp/kaha
Voigt attackiert AfD-Pläne: „Wer die Kirchen mit Geldstreichung gefügig machen will, hat den Rechtsstaat nicht verstanden“ - WELT
Die AfD in Sachsen-Anhalt will im Fall einer Regierungsübernahme die staatlichen Leistungen an die Kirchen kürzen. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt nennt das „kulturfeindlich“ – und verteidigt die Staatsleistungen als verbrieftes Recht.






