Fast würde man hier selbst gerne auf den Rasen laufen und eine Runde kicken. Am Morgen hatte es in Rostock und Umgebung geregnet, doch nun halten die dünnen Wolken am Himmel ihre Tropfen zurück. Als die Spieler nach und nach an der Bornholmstraße 2 in Pastow ankommen, finden sie beinahe optimale Bedingungen für das anstehende Training vor. In diesem kleinen Dorf im Landkreis Rostock liegt ein Spielfeld, das wohl die Herzen vieler Amateurfußballer höher schlagen ließe. Grüner Rasen, gerade so hügelig, dass man sich das Level selbst noch zutrauen würde, auf dem hier gespielt wird. Das Grün ist noch feucht vom Regen. Man könnte hier astreine Grätschen zeigen.

Eine einzige, dafür sehr große überdachte Tribüne prangt an der Seite des Spielfeldes. Neben ihr steht der größte Hingucker des Geländes und der Beweis dafür, dass hier tatsächlich nicht nur der nächstbeste Dorfverein spielt: Ein containergroßes Gebäude, an seiner Vorderseite rechts und links mit hölzernen Balken geschmückt, zwischen denen mattschwarz umrahmte Fenster und eine Glastür Sicht auf die Zapfanlage im Inneren des Raumes gewähren, befindet sich neben der Bühne. Darauf geschrieben steht der Name des Vereins, der hier seine Heimat hat: der SV Pastow e.V.