Till Backhaus hat Kritik an seiner Rolle bei dem vergeblichen Rettungsversuch des mehrfach an der Ostseeküste gestrandeten Wals zurückgewiesen. Er habe verantwortungsbewusst gehandelt, sagte der SPD-Politiker stern.de . Weil es seine große Hoffnung gewesen sei, den Wal zu retten, nenne er ihn nicht »bei seinem anderen Namen, Timmy« – »bei mir heißt er Hope«.
Der Buckelwal war seit Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet, zuletzt vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht. Eine private Initiative hatte den Wal ab dem 28. April in einem Lastkahn Richtung Nordsee geschleppt und vor der Nordspitze Dänemarks am 2. Mai unter unklaren Umständen ausgesetzt.»Ich habe seinen Lebenswillen und seinen Lebensmut erkannt«Die Möglichkeit, dass der Wal durch die Aktion nur länger gelitten habe, wollte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister im Interview so nicht gelten lassen: »Bei allem Wohlwollen, da habe ich einen anderen Anspruch. Tiere haben für mich eine Bedeutung. Man sollte ihnen helfen, wenn man ihnen helfen kann. Er sollte seine Chance bekommen.« Der Politiker betonte: »Ich habe dem Tier mehrfach in die Augen geschaut. Ich habe seinen Lebenswillen und seinen Lebensmut erkannt.« Der Wal sei ein Jüngling, der sich verirrt habe. »Er hatte sein Leben noch vor sich.«












