Komplett überarbeitete «Version 3»: Das Riesen-Rakete Starship unternimmt einen Testflug mit MakelMit seiner Riesen-Rakete will Elon Musk zum Mars. Elf Tests gab es bereits, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Beim Test der neuen Version der Rakete kam es zu Triebwerksausfällen.23.05.2026, 04.01 Uhr2 LeseminutenErstmals kam bei dem Testflug die «Version 3» des Starship zum Einsatz.Steve Nesius / REUTERS(dpa) Eine komplett überarbeitete Version des grössten jemals gebauten Raketensystems hat einen zwölften Testflug weitgehend nach Plan absolviert – obwohl einige Triebwerke ausfielen. Das von Tech-Milliardär Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelte Starship startete vom Weltraumbahnhof des Unternehmens im amerikanischen Gliedstaats Texas, flog eine Weile durch das Weltall und kam dann rund eine Stunde später wie geplant inmitten eines Feuerballs im Indischen Ozean auf.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die untere Raketenstufe landete im Meer nahe dem Startplatz. Auch das Aussetzen von Satelliten wurde während des Flugs wieder simuliert. Weil an beiden Raketenstufen allerdings aus zunächst unbekannter Ursache Triebwerke ausfielen, konnte der Test nicht komplett wie geplant verlaufen. Erstmals kam bei diesem Testflug die «Version 3» des Starship zum Einsatz, eine nach Angaben des Unternehmens unter anderem im Hinblick auf Design und Leistungsfähigkeit komplett überarbeitete Version der Riesen-Rakete.Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX das Ziel verfolgt, damit eines Tages den Mars zu erreichen.Raketensystem der SuperlativeDas Raketensystem Starship ist höher als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: Dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der – ebenfalls Starship genannten – oberen Stufe, die rund 50 Meter misst. Beide Teile sind so konzipiert, dass sie irgendwann nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können.Das Raketensystem Starship besteht aus zwei wiederverwendbaren Teilen, die sich nach dem Start trennen: Der untere ist der 70 Meter lange Booster Super Heavy.Steve Nesius / ReutersErstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden – und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe den Rand des Weltalls und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings auch bereits deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.SpaceX will sich an der Börse frisches Kapital beschaffenMusks Unternehmen SpaceX, das zuletzt Milliardenverluste schrieb, will in diesem Jahr an die Börse gehen. SpaceX will dabei laut Medienberichten eine Bewertung von rund zwei Billionen Dollar anstreben. Mit den erhofften Erlösen von bis zu 80 Milliarden Dollar wäre es der mit Abstand grösste Börsengang. Die Voraussetzung dafür dürfte sein, dass Anleger trotz laufender Verluste an Musks kühne Visionen glauben: Ihm schweben unter anderem eine Siedlung auf dem Mars, eine Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All vor.Passend zum Artikel
«Version 3» der Riesen-Rakete Starship unternimmt einen Testflug mit Makel
Mit seiner Riesen-Rakete will Elon Musk zum Mars. Elf Tests gab es bereits, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Beim Test der neuen Version der Rakete kam es zu Triebwerksausfällen.












