Die deutsche Fußballnationalmannschaft fährt zur WM und Bundestrainer Julian Nagelsmann darf alle seine Lieblingsspieler mitnehmen. Am vergangenen Donnerstag gab der Coach bekannt, wen er mitnehmen wird, wenn der DFB-Tross zum größten Sportevent der Welt in die USA reist. Einige seiner Entscheidungen sind logisch. Andere bleiben auch nach seinen Ausführungen auf der Pressekonferenz, bei der er den Kader verkündete, mindestens mal fragwürdig.
Neuer kehrt als Nummer Eins zurück
Manuel Neuer ist zurück. Als Nummer Eins soll der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft auch in den USA wieder im Tor stehen. Oliver Baumann, dem diese Rolle eigentlich versprochen war, ist abgesetzt. „Ich gehe sehr selbstbewusst in die Vorbereitung und dann in die WM. Er hat mir das Vertrauen ausgesprochen. Punkt. Ich habe meine Infos – von meinem Gespräch mit Julian“, hatte der noch am Wochenende zuvor bei Sky gesagt, als er mit der möglichen Rückkehr Neuers konfrontiert wurde.
Immer wieder war diese zuvor vom Trainer und vom Spieler ausgeschlossen worden. „Wenn ich Oli das vor vier Wochen gesagt hätte und Manu sagt dann, er will nicht oder verletzt sich schwer, dann ist das Vertrauensverhältnis angeknackst“, sagte Nagelsmann. Das dürfte es nun umso mehr sein. Neuer fällt im Übrigen für das DFB-Pokalfinale verletzt aus. Wann er fit zurückkehren wird, steht noch nicht fest, zur WM sollte es aber, stand jetzt, reichen.










