Quelle: dpa Nordrhein-Westfalen
22. Mai 2026, 12:00 Uhr
Juden und Jüdinnen können auch in Nordrhein-Westfalen nicht frei von Sorge vor Diskriminierung studieren, forschen und arbeiten. (Symbolbild)
© Daniel Vogl/dpa
Die Zahl antisemitischer Vorfälle an nordrhein-westfälischen Hochschulen steigt weiter an. Nach Angaben der Zentralen Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA) wurden im vergangenen Jahr 85 entsprechende Ereignisse dokumentiert. Das sind demnach 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar fast dreieinhalbmal so viele Fälle wie im Jahr 2023 (25). Das Spektrum reicht von Beleidigungen über martialische Wandschmierereien bis hin zu Bedrohungen und erheblichen Störungen universitärer Veranstaltungen.







