PfadnavigationHomePS WELTAuto-News„Ein Einzel-Modell in einer eigenen Fabrik herzustellen, funktioniert so nicht mehr"Fragen an Christian Weingärtner, Ford EuropeStand: 11:31 UhrLesedauer: 2 MinutenChristian Weingärtner, Ford EuropeQuelle: SP-X/Alexander SelleiFord setzt auch in Zukunft auf Partnerschaften mit Wettbewerbern. Wir sprachen mit dem Chef der Pkw-Sparte, was die Fahrzeuge trotzdem zu echten Fords macht.SP-X/Salzburg. Ford hat fünf neue Modelle für den europäischen Markt angekündigt. Christian Weingärtner, Chef der Pkw-Sparte von Ford Europa, erläuterte im Pressegespräch die Hintergründe der neuen Modellstrategie, Fords Kurs bei der Elektrifizierung und was die neue Fahrzeuggeneration mit einem „Rallye-Gen" verbindet.

F: Ford baut künftig zwei Modelle gemeinsam mit Renault auf der MPAI-Plattform. Ist das nicht ein Eingeständnis, dass Ford in Europa zu klein geworden ist?

A: Nein, es ist eine rationale Antwort auf die Marktentwicklung. Das meistverkaufte Auto in Europa vor 25 Jahren war der VW Golf mit rund 680.000 Einheiten - heute ist es der Dacia Sandero mit 250.000. Der Markt ist massiv fragmentiert. Dazu kommt die Transition zur Elektromobilität, die diese Fragmentierung weiter verstärkt. Ein einzelnes Modell wirtschaftlich in einer eigenen Fabrik herzustellen, funktioniert unter diesen Bedingungen schlicht nicht mehr. Renault hat im Kleinwagensegment in Europa die größte Skalierung - das macht sie zum idealen Partner. Was wir beisteuern: Design, Fahrwerksabstimmung, das gesamte Markenerlebnis. Das wird dann echter Ford, innen wie außen.