Die britische Polizei rief erneut Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu mutmaßlichem Fehlverhalten zu melden. Die Polizei habe »eine beträchtliche Menge an Informationen« aus der Öffentlichkeit und anderen Quellen erhalten, sagte Oliver Wright, stellvertretender Polizeichef der Thames Valley Police, gegenüber Reporterinnen und Reportern. »Die Ermittlungen sind zwangsläufig äußerst gründlich und werden Zeit in Anspruch nehmen.«
Die Polizei prüfe auch Berichte, wonach eine Frau im Jahr 2010 zu sexuellen Zwecken an eine Adresse in Windsor gebracht worden sei. Ein Anwalt des mutmaßlichen Opfers hatte der BBC im Januar mitgeteilt , sie sei von Epstein für eine sexuelle Begegnung mit dem damaligen Prinzen nach Großbritannien geschickt worden.
Mögliche Sorge vor öffentlichem DruckDie Ermittler haben den Angaben zufolge mit dem Anwalt gesprochen, doch die Frau habe die Straftat noch nicht angezeigt. Die britische Polizei erklärte, einige Opfer könnten sich aufgrund des Drucks durch die nationale und internationale Aufmerksamkeit davon abhalten lassen, sich zu melden.
»Was die Opfer und Überlebenden von Epstein betrifft, hoffen wir, dass sich jeder mit relevanten Informationen meldet, und ich möchte wirklich betonen, dass unsere Tür offen steht, wann immer ein Opfer oder Überlebender bereit ist, mit uns zusammenzuarbeiten«, so Wright.














