„Destiny 2“ erhält am 9. Juni sein letztes Content-Update: Bungie gab das Entwicklungsende des Online-Shooters am Donnerstag in einem Blogpost bekannt. Gleichzeitig berichtet Bloomberg-Journalist Jason Schreier unter Berufung auf mit dem Studio vertraute Personen, dass im Zuge dessen eine signifikante Zahl an Stellen gestrichen werden soll.

Das letzte Update heißt „Monument of Triumph“. Es soll laut Bungie die Geschichte des ursprünglich 2017 veröffentlichten Online-Shooters zu einem versöhnlichen Ende führen: Die Sparrow Rennliga kehrt zurück, Raid- und Dungeon-Loot wird modernisiert, neue Klassenfertigkeiten kommen hinzu und ein zentrales Director-Menü ersetzt den Portal-Bildschirm, den viele Spieler abgelehnt hatten. Das Spiel selbst bleibt dauerhaft online und spielbar – so wie der erste „Destiny“-Teil bis heute zugänglich ist.

Kein Nachfolger in Sicht

Laut dem Bloomberg-Bericht hat das „Destiny 2“-Team nach dem letzten Update noch kein Projekt, auf das es wechseln könnte. Auch „Destiny 3“ soll nicht in unmittelbarer Planung sein. Mitarbeiter hätten zwar neue Projekte gepitcht, darunter mögliche Destiny-Nachfolger, allerdings sei bisher nichts von Mutterfirma Sony genehmigt worden. Wie viele Stellen gestrichen werden sollen, ist noch nicht bekannt. Bungie hat den Schritt bisher nicht bestätigt.