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Fast ein Jahr ist es her, dass ein Anruf Claudia Wuttkes Leben verändert hat. Am 11. Juni 2025 habe morgens ihr Telefon geklingelt, die Kriminalpolizei Lüneburg sei dran gewesen. Sie solle sich bitte etwas anschauen kommen, es habe mit ihrem Ex-Partner zu tun. Noch am selben Nachmittag sei sie hingefahren, erzählt Wuttke. Auf der Wache bekam sie Bilder von sexuellen Übergriffen gezeigt.

Es sind Screenshots von Videos. Die Filme hat die Polizei auf einem beschlagnahmten Laptop gefunden. In ihnen ist eine Frau zu sehen, sie hat ihre Augen geschlossen und wirkt benommen. Die Frau wird penetriert, oral, vaginal, anal. Mal mit einem Penis, mal mit einem Dildo, einmal mit einem Baseballschläger, der anal eingeführt wird. Im Laufe der Ermittlungen wird Wuttke viele dieser Bilder sehen und sich Tatbeschreibungen anhören, damit sie die Videos nicht in Gänze anschauen muss.

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