Der VfL Wolfsburg muss weiter um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zittern. Nach der Aufholjagd der vergangenen Wochen reichte es im ersten Relegationsspiel gegen den Zweitligisten SC Paderborn nur zu einem 0:0.Vor 27.800 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena verdiente sich der Außenseiter eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Pfingstmontag im eigenen Stadion. Dann muss allerdings Jonah Sticker nach einer späten Gelb-Roten Karte (90.+4) zuschauen.

Schon in der 9. Minute hätte Paderborn in Führung gehen können, als Santiago Castaneda nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Doch Wolfsburgs Verteidiger Jeanuel Belocian und Torwart Kamil Grabara klärten gemeinsam auf der Torlinie.Auch der VW-Chef schwenkt einen grün-weißen SchalDer Zweitligist verteidigte diszipliniert, agierte sehr ballsicher und profitierte auch davon, dass die Wolfsburger in diesen ersten von mindestens 180 Relegationsminuten das Risiko scheuten. Der VfL tat sich schwerer als nach den erfolgreichen Vorwochen erwartet und wurde erst nach einer halben Stunde dominanter.

Die beste Chance vergab Adam Daghim in der 32. Minute, als er nach einem Steilpass von Mattias Svanberg auf einmal frei vor dem Paderborner Tor auftauchte, aber an Schlussmann Dennis Seimen scheiterte.Ansonsten gab es vor der Pause nur Halbchancen für den VfL: einen Distanzschuss von Denis Vavro (23.). Einen schönen Angriff über die rechte Seite, an dessen Ende Joakim Maehle den Ball nicht richtig traf (30.). Eine gefährlich abgefälschte Flanke von Christian Eriksen (43.).