Traktor vor der Skyline in Frankfurt am Main: Landlust oder Landfrust?
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Das Land spielt kaum eine Rolle im öffentlichen Diskurs und wenn doch, dann entweder als romantisch verklärter Sehnsuchtsort, ein Schauplatz betulicher Vorabendserien – oder als Brennpunkt ganz eigener Art, ein ruraler Problembezirk, wenn man so möchte, in dem Ewiggestrige am Auto kleben wie an der Ölheizung, indem sie über die »Verspargelung« der Landschaft durch Windräder schimpfen und bedenkenlos Nitrate und Pestizide in die Natur spritzen, toxische politische Ansichten natürlich sowieso.
Die Landlust vieler Städter ist deswegen groß, solange sich nur keine Landbewohner ins Bild schieben. Dann wird aus Landlust schnell Landfrust.
Übertrieben? Klar, aber der Kulturkampf lebt von Übertreibungen.








