Quelle: dpa Hamburg/Schleswig-Holstein

21. Mai 2026, 16:44 Uhr

«Der Vorfall zeigt, dass auch Menschen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, Zielscheibe antisemitisch motivierter Einschüchterung werden können», sagt Gerhard Ulrich. (Archivbild)

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Der Landesbeauftragte für jüdisches Leben in Schleswig-Holstein verurteilt die antisemitische Plakatierung in der Landeshauptstadt Kiel. Diese zeige für ihn eine «neue Dynamik gesellschaftlicher Entgleisung», sagte Gerhard Ulrich. Die Aktion ziele darauf ab, Menschen, die gegen Antisemitismus kämpfen, öffentlich zu diffamieren. Zugleich greife sie demokratisches Engagement und das friedliche Zusammenleben an.