Der Botschafter Israels, Ron Prosor, und der World Jewish Congress (WJC) luden in dieser Woche zu einer Begegnung mit der Familie von Alon Ohel ein. Der Musiker Alon Ohel war am 7. Oktober 2023 von der Hamas als Geisel verschleppt worden.

Nach 738 Tagen unter unmenschlichen Bedingungen kam er schließlich frei. Nun verbrachte die Familie Ohel auf Einladung des WJC einige Tage in Berlin. Die Mutter des Musikers, Idit Ohel, und Botschafter Prosor dankten Bella Zchwiraschwili, Direktorin beim WJC, für ihren menschlichen Beistand über die lange Zeit und ihre unablässigen Bemühungen zur Freilassung der Geiseln.

Prosor sagte, der Zusammenhalt der Israelis und die weltweite Unterstützung hätten die Gesellschaft in Israel in die Lage versetzt, sich gemeinsam beharrlich für die Freilassung der Geiseln einzusetzen.

Zu der Begegnung waren unter anderem die Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Cornelia Seibeld, der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Chabad, Yehuda Teichtal, der Geschäftsträger der US-Botschaft, Alan Meltzer, sowie die langjährige amerikanische Botschafterin in Berlin, Amy Gutmann, erschienen.

Alon Ohel musizierte gemeinsam mit seinem Bruder und sprach über die lebensrettende Bedeutung von Musik in einer existenziellen Krisensituation. Die Begegnung wurde von der Berliner Sparkasse unterstützt. Kai-Uwe Peter, Geschäftsführer des Berliner Sparkassenverbandes, ist seit vielen Jahren in der Erinnerung an das Hamas-Massaker aktiv.