Das US-Unternehmen Figma hat seine gleichnamige Plattform für App- und Web-Design um einen KI-Agenten erweitert. Die künstliche Intelligenz soll nicht als separates Chatfenster neben dem eigentlichen Designprozess laufen, sondern als Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen Design-, Produkt- und Entwicklungsteams.

Figma integriert den KI-Agenten dafür in den sogenannten Multiplayer-Canvas des Arbeitsbereichs „Figma Design“. Nutzer können dort per natürlicher Sprache Design-Elemente erstellen oder verändern. Der Agent hilft etwa beim Anpassen von Layouts, beim Erstellen verschiedener Entwurfsvarianten und bei wiederkehrenden Aufgaben wie umfangreichen Massenänderungen an Design-Ebenen.

KI-Agent greift auf Projektdaten zu

Nach Angaben von Figma greift die KI dabei auf den vorhandenen Projektkontext zu. Dazu gehören Komponenten, Designsysteme und laufende Diskussionen innerhalb der Arbeitsfläche. Der Agent soll dadurch nicht nur allgemeine Vorschläge machen, sondern den Aufbau und die Regeln bestehender Projekte verstehen.

Designer, Entwickler und Produktverantwortliche können so parallel mit mehreren Agenten auf derselben Arbeitsfläche arbeiten und Änderungen verfolgen, so der Hersteller.