Debatte über Steuerreform: Wirtschaftsflügels der Union brüskiert Merz
Der Kanzler bittet die Regierungsfraktionen darum, keine roten Linien aufzuzeigen. Der Wirtschaftsflügel zieht sie bei der Einkommenssteuer dennoch.
Merz zu Gast bei Caren Miosga im Studio Adlershof: korrekt ist, dass er sich hier zuletzt gegen Steuererhöhungen ausgesprochen hatte
Uwe Koch/HMB-Media/imago
Es war ein kurzer, aber denkwürdiger Auftritt: Am Dienstag besuchte Friedrich Merz zum ersten Mal in seiner Funktion als Bundeskanzler die SPD-Fraktion. Und äußerte eine Bitte: „Ich möchte uns alle bitten, das gilt für die Unionsfraktion genauso wie für die SPD-Bundestagsfraktion, uns nicht gegenseitig öffentlich rote Linien aufzuzeigen.“ Der Zweck des Auftritts: Die aufgeraute Stimmung zwischen den Koalitionspartnern zu glätten und Union und SPD vor wichtigen Reformen wieder zusammenzuschweißen.







