Friedrich Merz war gedanklich schon einmal weiter gewesen – vor genau zwei Jahren, im September 2023, war das. In einem Interview klagte der damalige Oppositionsführer darüber, dass „schon Leute, die nur ein bisschen mehr verdienen als der Durchschnitt, eine enorme Belastung durch Abgaben und Steuern“ zu schultern hätten. „Wir müssen die Belastungskurve abflachen, denn Leistung muss sich lohnen. Ob der Spitzensteuersatz dann bei 42 oder 45 Prozent liegt, ist nicht entscheidend“, so der CDU-Chef.
Steuererhöhungen: Das Machtwort des Kanzlers verpufft
Friedrich Merz versucht die Steuererhöhungsdebatte in der Koalition per Basta zu ersticken. Doch selbst in seiner eigenen Partei fragen sich manche, ob er damit richtig liegt.










