Stand: 21.05.2026 • 12:58 Uhr

Fest steht: Das Rentensystem soll reformiert werden. Ein Medienbericht über höheres Eintrittsalter wird zwar entschieden dementiert. Trotzdem gibt es eine Diskussion über das Für und Wider.

Ein 13-köpfiges Gremium soll Vorschläge für langfristige Rentenreformen vorlegen, um die gesetzliche Rentenversicherung zukunftsfest zu machen. Nach einem Medienbericht ist nun die Diskussion entbrannt, ab wie vielen Jahren Anspruch auf die Altersbezüge bestehen soll.

Die Bild hatte berichtet, dass sich die Expertenkommission für ein höheres Eintrittsalter aussprechen will. Und zwar schrittweise von 67 auf 70 Jahre. Gelten solle das ab Anfang der 2060er-Jahre und würde somit Menschen treffen, die nach 1990 geboren sind.

Doch laut Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) steht noch nichts fest. Das seien Spekulationen, man müsse mit solchen Wasserstandsmeldungen sehr vorsichtig sein, mahnte er. Auch Mitglieder der Expertenkommission dementieren gegenüber dem ARD-Hauptstadtbüro den Bild-Bericht. Und ein drittes Dementi kam aus dem Bundesarbeitsministerium: Man kommentiere "keine vermeintlichen Zwischenstände aus der Rentenkommission. Der Auftrag der Kommission ist es, Beschlüsse im Konsens zu fassen. Die Rentenkommission arbeitet daran professionell und vertrauensvoll".