Betroffen sind laut den Aktivisten Brunnenanlagen unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Dresden und Köln. Insgesamt habe man in 17 Städten derartige Aktionen durchgeführt.

Mit der Aktion richtet sich die Gruppe nach eigenen Angaben gegen die „konzernfreundliche Gaspolitik und das Greenwashing“ von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.

„Extinction Rebellion“ bezeichnet die zeitgleich durchgeführten Einfärbungen als Kunstaktion, die auf den aus ihrer Sicht zerstörerischen Fokus der Bundesregierung auf Gas als Energieträger aufmerksam machen soll. Man wolle mit der Aktion die „katastophalen Folgen für Pflanzen, Tiere und Menschen“ steigender CO2-Emissionen „zurück in das Bewusstsein der Gesellschaft bringen“, hieß es von „Extinction Rebellion.“ Auch die Gruppierung „Ende Gelände“, die vom Verfassungschutz als linksextremer Verdachstfall geführt wird, war an der Aktion beteiligt.

In Potsdam wurde ebenfalls ein Brunnen grün gefärbt: Außerdem brachten die Aktivisten ein Graffiti mit ihrem Logo an.

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