Es ist eine höchst vulnerable Gruppe, die im Haus Seenest im Allgäu untergebracht war: Sechs Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren mit frühkindlicher Traumatisierung. In dem Heim, in dem sie sich erholen und stabilisieren sollten, sind sie aber offenbar misshandelt worden: Die Kinder sollen teils gegen ihren Willen eingesperrt, festgehalten und zu Boden gedrückt worden sein. Sie hätten sich Waschlappen in den Mund stopfen müssen, um nicht laut zu summen, sie seien in die Dusche gezerrt und kalt abgeduscht worden – ein Kind habe einen BH mit zwei Melonen darin tragen und mit vollurinierter Kleidung seinen Arbeitsdienst verrichten müssen.
Kinderheim Haus Seenest: Wie Kinder dort misshandelt worden sein sollen
Im Haus Seenest im Allgäu wurden traumatisierte Kinder laut Gericht misshandelt. Die pädagogische Leitung erhielt Tätigkeitsverbot, Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Träger Mission Freedom steht wegen christlicher Ausrichtung in der Kritik.









