Vor knapp einem Monat feierte das Berliner Studio Paintbucket Games den Hauptpreis für sein Detektiv-Spiel „The Darkest Files“ beim Deutschen Computerspielpreis 2026. Bei all dem Trubel um das gefeierte Serious Game in den vergangenen Monaten ging allerdings die Ankündigung des nächsten Projekts beinahe unter. Nun will das Studio die Scheinwerfer neu justieren und stellt „SOKO 1977: Anti-Terror Task Force“ mit frischem Bildmaterial auf die Bühne.
Das Spiel entsteht in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Wie beide Partner mitteilten, handelt es sich um ein Deduktionsspiel mit Roguelike-Struktur, das sich um eine zentrale Frage dreht: Wie weit darf ein Staat gehen, um Sicherheit zu gewährleisten, und wo beginnt der Bruch mit dem Rechtsstaat?
Ermittlungen unter politischem Druck
In „SOKO 1977“ übernehmen Spieler die Leitung einer Spezialeinheit der Polizei. Unter Zeitdruck müssen sie Informationen gewinnen, terroristische Netzwerke aufdecken, Verdächtige identifizieren und Einsätze koordinieren. Jede Entscheidung soll spürbare Folgen haben, etwa für die Ermittlungen oder die öffentliche Wahrnehmung. Neben klassischer Polizeiarbeit spielen auch gesellschaftliche Dynamiken eine Rolle. Während der politische und öffentliche Druck wächst, müssen Verhöre geführt, Medienanfragen beantwortet und das eigene Team koordiniert werden.









