Formel 1 und Apple – das scheint trotz Kritik von Umweltschützern gut zusammenzupassen: Der Apple-TV-Streifen „F1“ war für den iPhone-Hersteller der bislang größte Hit, zudem gibt es im Management große Rennsportfans. Das sind neben Services- und Content-Chef Eddy Cue unter anderem Apple-Fellow Phil Schiller sowie der künftige CEO John Ternus, der laut seinen Kollegen in der Freizeit Porsche-Rennen fährt. Da wundert es nicht, dass Apple seit Längerem die Weltrechte für die wichtigste Rennserie anstrebt. Dabei kommen dem Konzern nun allerdings traditionelle Medienkonzerne ins Gehege: In drei wichtigen europäischen Ländern wurden Apple die Formel-1-Lizenzen weggeschnappt. Es bleibt also dabei, dass Apple zunächst nur in den USA die Exklusivrechte hat.

In den USA muss Apple TV abonniert werden

Wie die Formel-1-Mutter Formula One World Championship Limited in diesem Monat bestätigt hat, griff das Pay-TV-Unternehmen Sky in Großbritannien, Irland sowie Italien zu. Damit werde eine „Langzeitpartnerschaft“ fortgesetzt. Sky wiederum gehörte lange zur Gruppe des australischen Medienunternehmers Murdoch und jetzt zum US-Kabelriesen Comcast, soll aber in Teilen nun an RTL verkauft werden. Die Formel-1-Rechte für die drei Länder gelten für die Sky-Untermarke Sky Sports, die in Einzelpaketen an die Kunden gebracht werden. Großbritannien und Irland bleiben bis mindestens 2034 bei Sky Sports, in Italien bis mindestens 2032.