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Wie werden die 18 Kilometer langen Tunnelröhren unter der Ostsee gebaut – und warum werden Straßenteil und Bahnstrecke in zwei Etappen eröffnet? Ein Einblick in Technik und Zeitplan am Fehmarnbelt.

Anfang Mai wurde das erste Tunnelelement für den Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark in die Ostsee abgesenkt. Doch bis zur Fertigstellung der 18 Kilometer langen Eisenbahn und Autotunnels müssen noch 88 weitere Elemente ins Meer gelassen werden.

Wie eine Sprecherin der Betreibergesellschaft Femern A/S der Deutschen Presse-Agentur erklärte, analysieren die Verantwortlichen derzeit den Absenkvorgang, nachdem das erste Element mit dem dänischen Tunnelportal verbunden wurde. Parallel dazu bereiten sie das Absenken des zweiten Elements vor, das jedoch erst beginnt, wenn die Auswertung abgeschlossen ist. Ziel sei es, eine effiziente «Absenkroutine» zu entwickeln.

Währenddessen läuft den Angaben nach in der Fabrik bei Rødbyhavn die Produktion der Tunnelelemente weiter. Jedes 217 Meter lange und 42 Meter breite Element besteht aus neun Segmenten, die einzeln betoniert werden. Zunächst fertigen Arbeiter die riesigen Bewehrungskörbe, das Stahlskelett der Segmente. Anschließend schieben sie diese in Schalungsformen und gießen den Beton.