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Mit großer Mehrheit hat die UN eine Klimaschutz-Resolution angenommen. Sie bekräftigt die Pflicht von Staaten, fossile Energien zu reduzieren. Die USA und mehrere Staaten lehnten den Beschluss ab. Experten erwarten Folgen für Klimaklagen weltweit.
Die UN-Vollversammlung hat am Mittwoch mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zum Klimaschutz stützt. Demzufolge sind Staaten rechtlich verpflichtet, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren und die Erderwärmung zu bekämpfen. Das Gutachten ist nicht rechtsverbindlich, es wird jedoch erwartet, dass es in künftigen Klimaklagen weltweit als Referenz herangezogen wird. Der pazifische Inselstaat Vanuatu hatte den Resolutionstext eingebracht. Für die Resolution stimmten 141 Staaten, acht stimmten dagegen und 28 enthielten sich.
Die USA als historisch größter Emittent von Treibhausgasen lehnten die Resolution ab. „Die Resolution enthält unangemessene politische Forderungen in Bezug auf fossile Brennstoffe“, sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce. Washington sehe zudem keine Grundlage dafür, dass der UN-Generalsekretär über die aufgeworfenen Rechtsfragen berichten müsse. Die Regierung von Präsident Donald Trump hat die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückgezogen und fördert die Produktion fossiler Brennstoffe. Neben den USA stimmten auch Saudi-Arabien, Russland, Israel, der Iran, der Jemen, Liberia und Belarus gegen die Resolution. Unter den Enthaltungen waren der Gastgeber des Klimagipfels COP31, die Türkei, sowie Indien und die Ölförderländer Katar und Nigeria.












