Cannes bekommt Glamour aus Berlin: Die Schauspielerin Iris Berben hat beim diesjährigen Filmfestival für einen überraschenden Modeauftritt gesorgt. Zum Screening des Films „Karma“ erschien sie in einem skulpturalen, silbernen Off-Shoulder-Kleid des Berliner Labels Haderlump – altdeutsch für „Lumpensammler“. Ein Look, der zwischen Couture, Experiment und nachhaltiger Materialästhetik angesiedelt ist und deutlich machte, wie gut deutsches Design inzwischen auf internationalen roten Teppichen funktionieren kann.
Vogue-Chefin Kerstin Weng macht sich stark für deutsches Design
Der Auftritt entstand nicht zufällig: Kerstin Weng, Chefin der deutschen Vogue, vermittelte den Kontakt. Sie setzt sich seit einiger Zeit dafür ein, gezielt junge Designer aus dem deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen. Ein Konzept, das schon bei der diesjährigen Berlinale wunderbar aufging. Die britische Popikone Charli XCX erschien damals etwa im Berliner Label Lou de Bètoly.
Das Kleid in seiner vollen Pracht: ein Traum in Silber, der architektonische Linien mit fließender Drapierung verbindet.
© Max Montingelli/imago









