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Der rechtsextreme israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir postet ein Video, das die Demütigung von Gaza-Aktivisten zeigt. Eine Welle des Protests bricht los. Auch Deutschland findet klare Worte.

In der Kontroverse um ein Video des israelischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir nach dem Vorgehen gegen die internationale Gaza-Hilfsflotte hat die Bundesregierung das Verhalten des Politikers dem Auswärtigen Amt zufolge kritisiert. Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, habe für die Bundesregierung unterstrichen, dass die Behandlung der festgehaltenen Aktivisten durch Minister Ben-Gvir «gänzlich inakzeptabel und inkompatibel mit den grundlegenden Werten Deutschlands und Israels ist», teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts auf Anfrage mit.

Er fügte hinzu, man begrüße ausdrücklich, dass sich der israelische Premierminister und der israelische Außenminister, genauso wie viele andere Stimmen in der israelischen Gesellschaft, klar vom Verhalten Ben-Gvirs distanziert hätten.

Bereit zuvor hatte das Video, das auf Ben-Gvirs X-Account veröffentlicht wurde, international scharfe Kritik ausgelöst. Es zeigt den Minister mit einer Gruppe Anhängern und eine israelische Flagge schwenkend zwischen gefesselten und knienden Aktivisten der internationalen Gaza-Hilfsflotte in der israelischen Hafenstadt Aschdod. «Willkommen in Israel, wir sind hier die Hausherren», ruft er auf dem Video, auf dem er die Aktivisten auch verspottet.