VW-Chef Blume: Keine Gespräche mit chinesischen Autobauern über WerkeVolkswagen ist nach Worten von Konzernchef Oliver Blume derzeit nicht in Gesprächen mit Konkurrenten aus China zur Zukunft von Werken in Deutschland. In Europa und Deutschland habe VW Überkapazitäten. Deshalb werde mit Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie über den Standort Osnabrück verhandelt, sagte Blume am Mittwoch auf der Betriebsversammlung in Wolfsburg."Darüber hinausgehende Spekulationen und im Umfeld diskutierte Ansätze sind kein Thema für uns: Es gibt aktuell keine Überlegungen und Gespräche mit chinesischen Herstellern", ergänzte er und bezog sich damit einem Sprecher zufolge auf alle Fabriken in Deutschland. Die Landesregierungen Niedersachsens und Sachsens hatten sich aus Sorge über die Zukunft der VW-Standorte in ihren Bundesländern zuletzt für chinesische Autobauer als Partner von VW ausgesprochen.Erzeugerpreise in Deutschland mit stärkstem Anstieg seit knapp zwei JahrenIn Deutschland sind die Erzeugerpreise im April wegen der Folgen des Irankriegs so stark gestiegen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Sie legten im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Einen höheren Anstieg hatte es zuletzt im Mai 2023 gegeben. Damals hatten die Erzeugerpreise um 2,5 Prozent zugelegt. Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist laut Destatis vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern zurückzuführen. Die Preise für Energie sind ebenfalls gestiegen. Frau gegen Mann, Analyse gegen Adrenalin: Wer wird gewinnen? - So überschreiben meine Kollegen Inken Schönauer und Hanno Mußler ihre Analyse über Commerzbank-Chefin Orlopp und Unicredit-Chef Orcel. Wie sie sich positionieren, welche Strategie sie wählen, das können Sie hier nachlesen zur Hauptversammlung der Commerzbank heute:Razzia bei Nestlé-Tochter Perrier in FrankreichFranzösische Ermittler haben eine Abfüllanlage der Wassermarke Perrier und ein Labor des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé durchsucht. Nestlé bestätigte die Razzien. Eine Sprecherin betonte: „Wir kooperieren weiterhin in vollem Umfang mit den zuständigen Behörden.“ Die Antibetrugsbehörde lehnte eine Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ab. Die Pariser Staatsanwaltschaft war zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen.Den Razzien gingen einem Bericht von Radio France zufolge Ermittlungen voraus, die nach einer Anzeige einer Verbrauchergruppe wegen „Täuschung“ bei der Pariser Staatsanwaltschaft eingeleitet worden waren. Perrier steht seit Monaten unter Beobachtung, seit französische Medien 2024 berichtet hatten, dass die Marke unerlaubte Wasseraufbereitungsverfahren zur Verhinderung von Verunreinigungen eingesetzt habe. Dadurch sei das Wasser nicht mehr als natürliches Mineralwasser zu bezeichnen gewesen. Ein französisches Gericht hatte Ende 2025 eine von einer anderen Verbrauchergruppe gegen Perrier angestrengte Klage abgewiesen. Panzerbauer KNDS trennt sich von Aktien des Zulieferers RenkDer deutsch-französische Panzerbauer KNDS trennt sich von gut einem Drittel seines Aktienpakets des Getriebeherstellers Renk. KNDS platziert über Nacht 5,8 Millionen Aktien des Augsburger Unternehmens, bei dem der Rüstungskonzern zum Börsengang als Ankeraktionär eingestiegen war. Das entspricht einem Anteil von 5,8 Prozent; zehn Prozent will KNDS offenbar behalten. Renk ist einer der wichtigsten Getriebelieferanten für KNDS-Panzer wie den „Leopard 2“. Die Renk-Aktien würden institutionellen Investoren voraussichtlich zu einem Preis von 45,10 Euro angeboten, teilten die begleitenden Banken am Dienstagabend mit.Das spricht für eine gute Nachfrage: Der Preis liegt 15 Cent höher als die Banken zunächst avisiert hatten. Er entspricht nur einem relativ geringen Abschlag von 2,5 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs vom Dienstag. Die Renk-Aktien hatten dort mit 46,27 Euro vier Prozent fester geschlossen. KNDS winkt damit ein Erlös von rund 262 Millionen Euro – und ein saftiger Gewinn. KNDS strebt noch vor der Sommerpause selbst an die Börsen in Paris und Frankfurt.Kreuzfahrtreisen bei Deutschen beliebt wie nie – 2026 Rekord erwartet Die deutsche Reisebranche rechnet auch nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff mit einem weiteren Rekordjahr für den Urlaub auf hoher See. „2026 setzt sich der Nachfrageanstieg fort“, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters mit. „Wir rechnen für dieses Jahr weiterhin mit wachsenden Passagierzahlen.“ Die Kreuzfahrtbranche blickt auf ein Rekordjahr zurück: 2025 traten 1,51 Millionen Menschen eine Hochseekreuzfahrt von einem der deutschen Häfen an der Nord- und Ostsee an – so viele wie noch nie, wie das Statistische Bundesamt bekanntgab. Das waren 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 betrug der Anstieg 13,5 Prozent. Während der Pandemie waren die Zahlen wegen der Reisebeschränkungen eingebrochen.„Kreuzfahrten waren auch 2025 der Wachstumsmotor für die deutsche Reisewirtschaft“, betonte der DRV. Die Deutschen gaben demnach für Hochsee- und Flusskreuzfahrten rund 6,7 Milliarden Euro aus und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Kreuzfahrt überzeugt mit klar kalkulierbaren Leistungen und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis“, so der Reiseverband zur wachsenden Beliebtheit.Dieser tut offenbar der Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ während einer Atlantikreise mit drei Todesfällen keinen Abbruch. Das Hantavirus ist ein weltweit verbreiteter Erreger, der vor allem von Nagetieren wie Mäusen und Ratten übertragen wird. Während Infektionen in Mitteleuropa oft mild oder sogar ohne Symptome verlaufen, können bestimmte Virus-Stämme im Ausland lebensgefährlich sein.Französische Mistral kauft österreichisches KI-Startup Emmi AIDer französische KI-Entwickler Mistral übernimmt das österreichische Startup Emmi AI. Damit will das Unternehmen sein Angebot für Industriekunden in Europa ausbauen, teilte Mistral am Dienstag mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Emmi AI aus Linz ist auf Modelle spezialisiert, die komplexe physikalische Vorgänge wie Luftströmungen, Wärmeübertragung und Materialbelastung berechnen können. Mistral-Chef Arthur Mensch erklärte, die Übernahme solle die Position seines Unternehmens als Partner für Hersteller in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Halbleiterfertigung stärken.Mistral AI ist eine 2023 gegründete Firma aus Paris, das große Sprachmodelle entwickelt und zu den führenden europäischen Anbietern von Künstlicher Intelligenz (KI) zählt. Es entwickelt kundenspezifische KI-Programme für die Industrie. Solche spezialisierten Modelle seien allgemeinen Standardlösungen überlegen, so das Unternehmen. Mit der Technik von Emmi AI lassen sich physikalische Prozesse in der realen Welt künftig präziser simulieren. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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