Quelle: dpa Bayern
20. Mai 2026, 11:38 Uhr
Urteile enthalten viele sensible Informationen, die bisher eine Veröffentlichung verhindern. Eine neue KI-Software soll nun für mehr Transparenz sorgen. (Symbolbild)
© Patrick Pleul/dpa
Der Freistaat Bayern will in den kommenden Jahren 50.000 von einer Künstlichen Intelligenz (KI) anonymisierte Gerichtsurteile veröffentlichen. «Transparente und für die Öffentlichkeit zugängliche Urteile stärken das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtsstaat und können helfen, Erfolgsaussichten in einem Verfahren einzuschätzen», sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) in München. Hinter dem «Projekt 50k» stehe der Einsatz des neuen KI-Tools «ALeKS». Die Verfügbarkeit anonymisierter Urteile sei zudem eine wichtige Voraussetzung für das Training von KI-basierten Modellen und werde auch Grundlage für neue Anwendungen sein.









