Der Dokumentarfilmer Dan Farah hat dreieinhalb Jahre gearbeitet, um hochrangige Ex-Regierungsvertreter vor seine Kamera zu bekommen. Das Ergebnis ist „The Age of Disclosure“ – und ein Auftritt im Podcast „The Diary Of A CEO“ von Steven Bartlett, der das Thema UAP (Unidentifizierte Anomale Phänomene) einmal mehr in den Mainstream zieht. An seiner Seite: Dr. Hal Puthoff, Quantenphysiker und ehemaliger CIA-Berater.
Die Kernbehauptung, die Farah in dem Gespräch aufstellt, ist radikal: „Es gibt eine 80-jährige Vertuschung der Existenz von nicht-menschlichem intelligentem Leben“ – mindestens seit den späten 1940er-Jahren, organisiert von Teilen der US-Regierung, gezielt an amtierenden Präsidenten vorbei. In einigen abgestürzten Flugkörpern, so Farah weiter, seien „die Körper von Nicht-Menschen“ gefunden worden.
Was die US-Behörden tatsächlich bestätigen – und was nicht
Hier beginnt das Problem. Denn zwischen politischer Debatte und belegbarer Tatsache klafft eine erhebliche Lücke.
Das Pentagon und die Nasa räumen offiziell ein, dass ungeklärte UAP-Meldungen existieren. Darüber hinaus gehen sie nicht. Die zuständige Untersuchungsbehörde AARO erklärte 2024 ausdrücklich, keine verifizierbaren Belege dafür gefunden zu haben, dass UAP-Sichtungen außerirdische Aktivität belegen oder dass die US-Regierung jemals Zugriff auf außerirdische Technologie hatte. Kein einziges physisches Beweisstück – keine Technologie, keine biologischen Überreste – wurde der wissenschaftlichen oder journalistischen Gemeinschaft je vorgelegt.








