Quelle: dpa Berlin/Brandenburg

20. Mai 2026, 8:09 Uhr

Ein US-amerikanischer Ebola-Patient wird in Berlin versorgt.

© Christophe Gateau/​dpa

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schätzt den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo als dramatisch ein – hält eine kontrollierte Versorgung aber für möglich. «Ebola-Behandlung ist kompliziert und auch nicht ungefährlich, aber es ist auch kein Grund, in Panik zu verfallen. Man kann in einem kontrollierten Setting gut damit umgehen», sagte der Epidemiologe Maximilian Gertler von der Charité in Berlin dem RBB-Inforadio. Dieses kontrollierte Setting wolle man in der Region etablieren für die Patientenversorgung. «Das ist unser Fokus, da kennen wir uns aus, da kann man dann auch viel erreichen.»