Für 750 Millionen Euro wollen die hiesigen Banken den europäischen Bezahldienst Wero großmachen – als Konkurrenz zu PayPal oder Apple Pay. CEO Martina Weimert spricht darüber, wie der ambitionierte Wachstumsplan gelingen kann – und wie sie das Bezahlverhalten der Menschen ändern will.

20.05.2026, 08.01 Uhr

Das Wachstum soll anziehen. Bis Ende des Jahres plant der europäische Payment-Service Wero, in Deutschland auf 12 Millionen Kundinnen und Kunden zu kommen. Dieses ambitionierte Ziel formulierte die Chefin Martina Weimert auf der Finance-Forward-Bühne des OMR Festivals Anfang Mai. „Da kommt jetzt Schwung rein“, sagte Weimert. Zurzeit zähle der Bezahldienst, der von den hiesigen Banken gestartet wurde, rund 7,2 Millionen Kundinnen und Kunden.

Mit dem gemeinsamen Projekt versuchen die europäischen Banken, darunter die Deutsche Bank, ING oder Sparkassen, ein Konkurrenzprodukt zu PayPal, ApplePay oder Kreditkartenriesen wie Visa oder Mastercard aufzubauen. „Deutschland ist dabei das Land in Europa, in dem die größte Konkurrenz herrscht: Deutschland ist bisher PayPal-Land“, so die Wero-Chefin im Gespräch mit manager-magazin-Redakteur Caspar Schlenk.

Im Finance-Forward-Podcast sprechen wir mit den spannendsten Köpfen aus Fintechs, Banken und der Welt der Profi-Investoren. Kritisch, unabhängig, unterhaltsam.