Als Rudolf von Waldenfels, damals mittleren Alters, an einem nebligen Herbstabend in den Wald und in die Dunkelheit aufbrach, hatte er mit Gott bereits Schluss gemacht. Sein Glaube war ihm abhandengekommen, nachdem ihm die Ärzte nach einer Blasenkrebsoperation mitgeteilt hatten, dass er nur noch ein Jahr zu leben habe. Er reagierte, wie Menschen es tun, die eine solche Nachricht erhalten: „Ich brach heulend zusammen, schrie, wütete, einen Monat lang. Einmal habe ich mir fast die Kleider vom Leib gerissen.“