Google hat zur I/O eine KI-Suche für YouTube vorgestellt: „Ask YouTube“ ist eine Alternative zur bisherigen Google-Suche, die anstelle von Videos vorrangig Text mit eingebetteten Videoquellen ausspuckt. Die Antworten stützen sich dabei auf den kompletten Katalog von Videos, die auf YouTube veröffentlicht wurden.
Nutzer können im Anschluss auf die Videos klicken, um sie sich anzuschauen, oder Folgefragen stellen. Ask YouTube funktioniert damit ähnlich wie andere LLM-Chatbots, kann aber offenbar tiefer innerhalb von YouTube-Videos suchen. Als Anwendungsbeispiel nennt YouTube die Möglichkeit, nach Tipps fürs Fahrradfahren oder nach Videospielempfehlungen zu fragen.
Ask YouTube durchsucht dafür sowohl die Standard-Videos als auch die Shorts-Kurzvideos. In den USA können Premium-Abonnenten ab 18 Jahren Ask YouTube bereits ausprobieren. Google verspricht, dass die Funktion bald allen Nutzern zur Verfügung stehen soll – unabhängig davon, ob man ein Abonnement zahlt oder nicht.
Remixing with Omni
Eine weitere KI-Funktion richtet sich an Ersteller von Kurzvideos: Das Videomodell Omni wird in die Remix-Funktion für YouTube Shorts integriert. Dahinter steckt die Möglichkeit, Videos von anderen YouTubern als Short zweitzuverwerten – genutzt wird das beispielsweise für Reaction Videos. Mithilfe von Prompts kann man dank Omni Videos künftig tiefgreifender verändern als bislang. Google nennt als Beispiel, dass man mit Omni eine Szene in ein 90er-Setting verfrachten oder sich selbst natürlich in ein Shorts-Video einbetten kann.












