In einem beispiellosen Deal mit seinem eigenen Justizministerium will Trump einen Entschädigungsfonds für angebliche Opfer der Biden-Justiz auflegen.
Sollen Geld vom Staat bekommen: Trump-Anhänger, die am 6.1.2021 das Kapitol stürmten, um den Regierungswechsel zu verhindern
Michael Nigro/imago
Nicht nur, dass Donald Trump unmittelbar nach seiner zweiten Vereidigung als US-Präsident alle wegen des Kapitolsturms am 6. Januar 2021 verurteilten Straftäter*innen auf einen Schlag begnadigte: Hat die jüngste Volte präsidentieller Korruption vor Gericht Bestand, können die über 1.600 verurteilten militanten Trump-Fans und viele von Trumps kriminell gewordenen Anhängern auch noch mit einer finanziellen Entschädigung für das „erlittene Unrecht“ rechnen.
Und das geht so: Trump selbst hatte im Januar die Steuerbehörde seiner eigenen Regierung verklagt. Zehn Milliarden US-Dollar Schadensersatz verlangte er, weil ein Leak der Behörde es möglich gemacht hatte, dass seine Steuerdaten in die Öffentlichkeit gerieten. Dass praktisch jeder andere US-Präsident seine Steuerdaten ohnehin selbst veröffentlicht, sei dahingestellt – Trump beharrte darauf, ihm sei immenser Schaden entstanden.










