Mitarbeitende in Dübendorf und Genf wären betroffen: Skyguide prüft den Abbau von bis zu 220 StellenDie Flugsicherungsfirma kämpft mit hohen Kosten und startet ein Konsultationsverfahren. Schon in diesem Herbst könnten neunzig Arbeitsplätze verschwinden.19.05.2026, 11.33 Uhr1 LeseminutenBetroffen vom Skyguide-Abbau wären nicht die operativen Mitarbeitenden.Martin Ruetschi/KeystoneOptimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.cov. Die Flugsicherung Skyguide hat am Dienstag angekündigt, den Abbau von bis zu 220 Stellen zu prüfen. Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schrieb, werde ein Konsultationsverfahren bis Ende 2027 gestartet.Ziel der Stellenreduktion sei, die finanzielle Stabilität von Skyguide sowie den Betrieb der Flugsicherung langfristig zu gewährleisten. Der wachsende wirtschaftliche Druck, die steigenden Personal- und Systemkosten, unsichere Einnahmen, europäische Effizienzziele und komplexe interne Strukturen seien der Grund für die Einsparungen. Die Personalkosten lagen 2025 bei rund 382 Millionen Franken bei Gesamtausgaben von 576 Millionen Franken.Vom Abbau könnten Mitarbeitende in Dübendorf und in Genf betroffen sein, nicht aber die operativ tägigen Flugverkehrsleitenden.Skyguide sieht zwei Phasen vor. Von September bis November 2026 könnten bis zu 90 Mitarbeitende betroffen sein. In einer zweiten Phase zwischen Mai und Juni 2027 könnten bis zu 130 weitere Stellen entfallen.Passend zum Artikel