Der Chemiekonzern BASF verschärft den Sparkurs und streicht im Zuge eines weiteren großen Umbauprogramms weitere Stellen. Bis 2029 sollen die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft um bis zu 20 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 sinken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Vorstandschef Markus Kamieth (56) machte in einem Interview klar, dass dies mit einem weiteren Personalabbau einhergehe. „Es ist eines der größten Optimierungsprogramme für die BASF, ein neues Betriebssystem für den Konzern“, sagte der Manager dem „Handelsblatt“. „Es wird zu einem neuen Kerngeschäft mit weniger Personal führen.“Wie viele Arbeitsplätze genau wegfallen, ließ Kamieth offen. Er kündigte jedoch Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern an. Am Stammsitz in Ludwigshafen sind seit Anfang 2024 bereits rund 2800 Stellen weggefallen. Das neue Programm mit dem Namen „CoreShift“ zielt auf die vier Kernsparten Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care ab, die zusammen auf einen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro kommen. Dem „Handelsblatt“ zufolge sollen die Kosten um eine Milliardensumme sinken. Personalkosten sollen einen großen Teil der Einsparungen ausmachen.
Chemiekonzern: BASF verschärft Sparkurs – erneuter Jobabbau
BASF will weiter Kosten senken und umbauen: Ein neues, großangelegtes Programm unter Leitung der bisherigen Europachefin Julia Raquet soll Milliardeneinsparungen bringen, insbesondere im Personalbereich. Erneut steht also ein Stellenabbau an.







