Der Schweizer Bundespräsident weilt in Berlin zu Besuch beim Bundeskanzler. Gesprächsstoff ist ausreichend vorhanden.19.05.2026, 11.59 Uhr1 LeseminutenBundespräsident Guy Parmelin im Kanzleramt: Friedrich Merz (r.) zeigt Verständnis für die Schweiz, aber ein Abkommen mit den USA habe Priorität.Odd Andersen / ReutersDer deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz empfängt am Dienstag Guy Parmelin, den Bundespräsidenten der Schweiz, in Berlin. An einer gemeinsamen Pressekonferenz sprachen Parmelin und Merz am Mittag über die grundsätzliche Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern. Auch der Streit um die drohenden Stahlzölle der EU für Schweizer Produzenten waren dabei ein Thema.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Parmelin wiederholte sein Befremden über die Zölle. «Das hilft in unserem Verhältnis nicht.» Merz sagte dazu: «Ich habe Verständnis für die Schweiz, so geringe Zölle wie möglich sind in beidseitigem Interesse. Aus Sicht der EU hat ein Zollabkommen mit den USA jetzt aber Priorität.»Beim Arbeitstreffen mit Merz würden Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Zentrum stehen, hatte der Bundesrat im Vorfeld angekündigt. Ausserdem werden der Bundespräsident und der Bundeskanzler über die Sicherheitslage auf dem europäischen Kontinent und die Beziehung der Schweiz zur EU sprechen.Das Treffen in Berlin ist der zweite Schweizer Präsidialbesuch bei Bundeskanzler Merz. Im vergangenen September war Parmelins Vorgängerin Karin Keller-Sutter in Berlin zu Gast gewesen. Deutschland ist mit einem Gesamtvolumen des bilateralen Handels von über 100 Milliarden Franken der wichtigste Wirtschaftspartner der Schweiz.Mehr folgt.Passend zum Artikel