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Der Innenminister will den Zivilschutz stärken. Dafür soll bald ein Milliardenpaket beschlossen werden. Und: Amnesty zählt so viele Hinrichtungen wie lange nicht mehr.
18. Mai 2026, 17:42 Uhr
Deutschland ist auf einen möglichen Kriegs- oder Katastrophenfall unzureichend vorbereitet: Viele Sirenen wurden abgebaut, Schutzbunker stillgelegt und auch bei Notunterkünften oder der medizinischen Versorgung gibt es große Lücken. Dabei gilt der Zivilschutz als zentraler Bestandteil der sogenannten Gesamtverteidigung. Er soll im Ernstfall das Überleben der Bevölkerung sichern, während die Bundeswehr militärische Aufgaben übernimmt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Zivilschutz deshalb ausbauen. Noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, was genau der Innenminister vorhat – und ob das ausreicht.











