Report von „Brot für die Welt“: Freiheitsrechte auf dem Rückzug

Die Zivilgesellschaft gerät weltweit zunehmend unter Druck, warnt das evangelische Hilfswerk in seinem neuen Bericht. Das gelte auch für Deutschland.

Oppositionsplakat gegen die Einwanderungspolitik unter Donald Trump: auch in den USA gerät die Zivilgesellschaft unter Druck

Brian Snyder/reuters

epd Nur wenige Menschen leben noch in Ländern mit umfassenden Freiheitsrechten. Das geht aus dem neuen „Atlas der Zivilbevölkerung“ hervor, den das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ am Montag in Berlin vorstellte. Gerade einmal 3,4 Prozent der Weltbevölkerung wohnten in Staaten, in denen Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit garantiert seien, erklärte „Brot für die Welt“ zur Vorstellung des diesjährigen Berichts. Die Räume für die Zivilgesellschaft würden weltweit enger, auch in Deutschland.