Schauspielerin Uschi Glas engagiert sich gegen Antisemitismus, arbeitete zuletzt die NS-Vergangenheit ihres Vaters auf. Eine „Oma gegen Rechts“ will sie aber nicht sein.

taz: Frau Glas, was haben Sie heute Morgen gedacht, als Sie in den Spiegel geschaut haben?

Uschi Glas: Oh Gott, was habe ich denn gedacht? Ich glaube, ich habe mir überlegt, dass ich heute mein Krafttraining verschieben muss, weil ich vormittags zu viele Termine habe. Normalerweise mache ich das direkt nach dem Aufstehen im Badezimmer. Dafür nehme ich mir auch gerne ein wenig länger Zeit.

taz: Sie machen jeden Morgen Kraftsport?

Glas: Ja, um fit zu bleiben. Wenn ich verreise, nehme ich meine Hanteln sogar mit, damit ich im Hotelzimmer trainieren kann, ohne dass mir jemand zuschaut. Bewegung ist für jeden Menschen wichtig, aber für mich noch mal besonders. Im Gehen kann ich meine Texte besser lernen.