Schon jetzt setzt Apple bei seinem hauseigenen KI-System Apple Intelligence stärker auf Datenschutz als Konkurrenten wie OpenAI, Anthropic oder Google. So werden so viele Anfragen wie möglich lokal auf dem Gerät beantwortet. Sind tatsächlich Server notwendig, wird das privatsphärenfreundliche Private Cloud Compute (PCC) verwendet, bei dem Apple selbst keine Inhalte der Nutzer sieht. Auch bei der kommenden verbesserten Chatbot-Siri, die mit iOS 27 im Herbst erscheinen soll, wird Apple verstärkt auf Datenschutz setzen, heißt es nun in einem Bericht vom Sonntag. Obwohl die Assistenzfunktion deutlich mächtiger sein soll, werde der Konzern das Thema erneut betonen, schreibt Bloomberg.
Privater Chat mit der KI
So soll zu den Features unter anderem gehören, dass Chats automatisch gelöscht werden, wenn der Nutzer das wünscht. Die neue Siri-App, die Apple plant, soll ähnlich wie ein Browser auch einen „Privat“-Modus haben, bei dem jede Session frisch beginnt. Damit sollen sich die Nutzer sicherer fühlen als bei der KI-Konkurrenz.
Apple wird demnach das Thema Privatsphäre bei Künstlicher Intelligenz, das von Nutzern zunehmend als wichtig wahrgenommen wird, zu einem zentralen Punkt seiner Präsentation zur Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni machen. „Das Unternehmen wird vermutlich darlegen, dass sich der Ansatz des Unternehmens grundlegend von dem der Konkurrenz unterscheidet, die ihre Modelle weitgehend anhand von Nutzerinteraktionen und in der Cloud gespeicherten Verlaufsdaten trainiert“, schreibt Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Apple wolle außerdem damit werben, dass Apple Intelligence reklamefrei ist – zumindest bislang.














