Mit seinem Tweet zum Thema Vibe-Coding sorgte OpenAI-Mitgründer Andrew Karpathy im Februar 2025 für Aufmerksamkeit – und gab damit einer neuen Form des Programmierens einen Namen. Karpathy beschrieb darin, wie er durch Prompts einen Großteil des Quellcodes generiert. „(…) eigentlich ist das gar kein richtiges Programmieren – ich schaue mir einfach Dinge an, sage Dinge, lasse Dinge ausführen und copy-paste, und meistens funktioniert das“, so Karpathy. Anzeige

Beim Vibe-Coding beschreiben Nutzer:innen der KI, was für ein Produkt sie umsetzen möchten – und wie die Technik es umsetzen soll. Der Code wird durch Prompts, also in natürlicher Sprache im Dialog mit KI-Systemen, generiert. Die Art und Weise, wie man beim Vibe-Coden mit KI arbeitet, und welche Fähigkeiten hier von Vorteil sind, sind hier ein Fingerzeig auf die Arbeitswelt von morgen.

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So spricht Sascha Lobo in seinem Podcast „Tech, KI und Schmetterlinge“ davon, dass in der Arbeitswelt ein sich wiederholendes, Muster zu beobachten ist: „Nämlich, dass Veränderungen in der Art und Weise, wie in der Softwareindustrie gearbeitet wird, früher oder später auch ganz andere Branchen, ganz andere Arbeitsbereiche trifft“, so Lobo. So wurde zum Beispiel schon früh im Softwarebereich in der Cloud gearbeitet – etwas, was jetzt Organisationen weltweit nutzen. Lobo geht in diesem Zusammenhang auch auf Vibe-Coding ein – und spricht von einem zukünftigen Arbeitsstil, den er als „Vibe-Working“ bezeichnet.Anzeige