Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftEine Soziologin über das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen: „Vielleicht schaut man mal lächelnd auf unsere Erwerbsgesellschaft zurück“ © Unsplash/Eduardo Ramos Tagesspiegel Plus Anke Hassel erforscht die Umbrüche in der Arbeitswelt. Ein Gespräch über die Berufe von morgen, warum KI keine Jobs vernichtet und wieso Frauen mehr als Männer arbeiten. Stand: 01.05.2026, 20:10 UhrFrau Hassel, Sie sind Professorin an der Hertie School in Berlin und haben kürzlich den Sammelband „Was wird aus der Arbeit?“ veröffentlicht. Bundeskanzler Friedrich Merz schimpft gerne über die Arbeitsmoral der Deutschen. Sind wir wirklich so faul?Merz hatte bei seinen Aussagen wohl das Arbeitszeitvolumen vor Augen. Deutschland liegt bei den jährlichen Arbeitsstunden pro Person tatsächlich auf einem der letzten Plätze aller OECD-Länder. Die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden ist zwar so hoch wie nie, aber die Stunden pro Kopf sind vergleichsweise niedrig. Das hat aber vor allem damit zu tun, dass hierzulande viele Frauen in Teilzeit arbeiten.showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Eine Soziologin über das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen: „Vielleicht schaut man mal lächelnd auf unsere Erwerbsgesellschaft zurück“
Anke Hassel erforscht die Umbrüche in der Arbeitswelt. Ein Gespräch über die Berufe von morgen, warum KI keine Jobs vernichtet und wieso Frauen mehr als Männer arbeiten.






